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Mittwoch, 6. April 2016, 11:22

Diskussion Software/Chiptuning E250 CDI

Moin,

da ich ja wieder im Besitz einer E-Klasse bin und
mein letztes Auto auch ein erfolgreicher 'Tuningmotor' war, würde ich dem E250CDI auch gerne seine Kraftreserven entlocken.

Da ich Vielfahrer (800km AB & Landstraße am Stück)
bin, würde ich mal behaupten das ich den Motor gut
warm fahre.

Den letzten Wagen hatte ich mittels Software von
180 auf 211PS bringen lassen - 240tkm ohne Probleme.

Jetzt bieten diverse Namenhafte Annieter aber eigentlich nur noch Tuningboxen an (Mogelnde Steuergeräte...).

Kann jemand ne Aussage dazu treffen welche Werte beeinflusst werden und ob dies einer Kennfeldoptimierung gleichzusetzen ist?

Welche Box ich verbau ist zunächst zweitrangig,
eine Versicherung / Absicherung von Tunerseiten wäre wünschenswert.

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Christian

Captain Schnarchgas

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Mittwoch, 6. April 2016, 11:38

Tuningfirmen bieten idR Garantien an. Die Sache hat aber große Haken!

Garantie ist eine freiwillige, vertragliche Sache. Hier kann der Anbieter also alles Mögliche ausschließen was er nicht deckt. Dazu kommt noch dass du als Kunde meist beweispflichtig bist dass der Schaden eben von dem Tuning hervorgerufen wurde. Dann sind meist alle Anbauteile und Getriebe etc. ausgeschlossen. Die Garantiegeber (nicht unbedingt der Verkäufer) sind dann auch manchmal noch Firmen aus Übersee oder kleine Kapitalgesellschaften (UG, Ltd., s.a.r.l., etc.). Denen kaommst du kaum bei und wenn dann ist nichts zu holen.

Also ist die Garantie zwar auf dem Papier existent, aber in der Praxis kaum relevant.

Von Audi/BMW weiß ich dass die dort auch Tuning ab Autohaus anbieten. Gibt´s sowas bei MB nicht?

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Mittwoch, 6. April 2016, 11:44

Ach du Scheisse dich gibts ja auch noch. Einer der alten youngbiker Garde. :D

Der OM651 ist an sich recht empfindlich und mit den alten CDIs nicht wirklich zu vergleichen. Er wird schon vorher irgendwelche Einzelteile um sich werfen.
Der 250er ist eigentlich schon an seiner Belastungsgrenze ab Werk.

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Mittwoch, 6. April 2016, 12:25

Ach du Scheisse dich gibts ja auch noch. Einer der alten youngbiker Garde. :D

Der OM651 ist an sich recht empfindlich und mit den alten CDIs nicht wirklich zu vergleichen. Er wird schon vorher irgendwelche Einzelteile um sich werfen.
Der 250er ist eigentlich schon an seiner Belastungsgrenze ab Werk.


Auf soeine Aussage hatte ich gehofft - was soll
kaputt gehen und warum?

Welche Bauteile sollen sich an der Belastungsgrenze
befinden?

Ich bin ja inzwischen auch im Motorenbau tätig und kenne unsere Auslegungen - kennst du die von Mercedes?

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Donnerstag, 7. April 2016, 00:08

Der OM 651 hat sich bis dato nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Durch den immensen Aufwand der betrieben wurde hinsichtlich des Motorrumpfes der sowohl für Längs als auch Quereinbau entwickelt wurde ist da recht vieles verschachtelt.
Anfangs hatte er Probleme mit den Injektoren, welche von Piezo auf Magnettechnik umgerüstet wurden. Wasserpumpe wird gerne undicht konstruktionsbedingt. Steuerkette macht oftmals Ärger, da der Kettenspanner keine Rastfunktion hat. Hinzu kommt die Fahrradkette als Steuerkette (Simplex statt Duplex).
Soviel ich weiss ist die thermische Belastung bei dieser Ausbaustufe recht hoch, heisst wenn du gechipt hast kann er gerne mal in den Notlauf gehen. Bei EU6 Motoren kann es später zu Problemen geben mit der Abgasnachbehnadlung.

Er ist halt allgemein gesprochen die eierlegende Wollmilchsau die alles abdecken muss/musste von A über S-Klasse bis Viano.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »DieLuftpumpe« (7. April 2016, 00:09)


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Donnerstag, 7. April 2016, 07:56

Würde beim 651 auch die Finger davon lassen.

Wird aber bestimmt genug skrupellose Meistertuner geben die da trotzdem "kannste bedenkenlos chippen, hamm wa schon 100e gemacht" als Verkaufsargument auftischen.

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Donnerstag, 7. April 2016, 09:18

Der OM 651 hat sich bis dato nicht wirklich mit Ruhm bekleckert. Durch den immensen Aufwand der betrieben wurde hinsichtlich des Motorrumpfes der sowohl für Längs als auch Quereinbau entwickelt wurde ist da recht vieles verschachtelt.
Anfangs hatte er Probleme mit den Injektoren, welche von Piezo auf Magnettechnik umgerüstet wurden. Wasserpumpe wird gerne undicht konstruktionsbedingt. Steuerkette macht oftmals Ärger, da der Kettenspanner keine Rastfunktion hat. Hinzu kommt die Fahrradkette als Steuerkette (Simplex statt Duplex).
Soviel ich weiss ist die thermische Belastung bei dieser Ausbaustufe recht hoch, heisst wenn du gechipt hast kann er gerne mal in den Notlauf gehen. Bei EU6 Motoren kann es später zu Problemen geben mit der Abgasnachbehnadlung.

Er ist halt allgemein gesprochen die eierlegende Wollmilchsau die alles abdecken muss/musste von A über S-Klasse bis Viano.


- Injektoren wurden ja bereits nachgearbeitet
- Die Steuerkette wird durch das Chiptuning nicht
mehrbeansprucht.
- Die Wasserpumpe wird ebenfalls nicht mehr belastet, da die Temperaturregelung über das Thermostat erfolgt und weiterhin bei 90*C gehalten
werden sollte.

Hab EU5 version...

Die einzigen Bauteile die ich als kritisch erachte
sind Trieb, Brennraum und Antriebsstrang - kennst
du da ernsthafte Fehler die aufgetreten sind?

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Donnerstag, 7. April 2016, 09:47

Der Turbo wird das Problem sein, weil er schon ab Werk ziemlich am Limit läuft.
3bar absolut. ;)
Wenn majesty78 schon schreibt Finger von lassen, dann wird schon was dran sein. Der ist da Spezialist auf dem Gebiet.

Wenns ne Raildrucksensorverarschebox sein soll, dann spendier ihm wenigstens aschefreies 2T-Öl, schont die Hochdruckpumpe.

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Donnerstag, 7. April 2016, 16:11

Sorry, aber dazu MUSS ich jetzt auch mal meinen Senf dazu geben.
Klar ist der OM 651 hinsichtlich Zuverlässigkeit und Langlebigkeit nicht mit seinen Vorgängern zu vergleichen. Dies liegt aber nicht an mangelnder Standhaftigkeit aufgrund zu hoher Beanspruchung sondern zumeist an unseren neuen Abgasgrenzwerten und den dadurch nötigen Maßnahmen zur Einhaltung eben dieser.
Trotzdem verhält sich dieser Motor rein softwaretechnisch genauso wie seine Vorgänger (und auch Nachfolger nebenbei bemerkt): Er wird zwangskastriert und darf sein maximales Drehmoment weder erreichen noch in dem möglichen Drehzahlbereich halten.
Klar muss beim Optimieren penibel auf gewisse Parameter wie Brennraumhöchstdruck, Abgastemperatur usw) geachtet werden, doch MÖGLICH ist auch bei diesem Motor recht viel.
Und JA, wir haben schon ettliche OM651 optimiert und es kam seither noch nie zu Problemen!
Klar geht das nicht mit einer Box, es müssen eine Vielzahl von Kennfeldern geändert oder komplett neu geschrieben werden aber mit dem dafür nötigen Know How kann auch der OM651 einen deutlichen Zuwachs an Leistung und Drehmoment locker verkraften - einen vernünftigen Fahrer immer vorausgesetzt!

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Freitag, 8. April 2016, 13:36

Bis man dann merkt das trotz "ich hab voll das KnowHow" doch wieder nur der übliche +20% Tuningrotz am Steuergerät gelandet ist, inklusive deaktivierter Notlauferkennung usw.....

Da kann man auch gleich ne Box einbauen....

Dieselpower

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Freitag, 8. April 2016, 16:26

Wie gesagt: Wer sowas programmiert würd jetzt in meinen Augen nicht als fähiger Software-Mann durchgehn, das ist völlig klar!

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Samstag, 18. Februar 2017, 10:54

Ich war am Samstag auch bei einem Tuner (blackchip performance Nähe Karlsruhe) und er hat mir ebenfalls von tuningboxen sowie Chips abgeraten. Er für eine 2 stufige kennfeldoptimierung durch wobei er bei Dieselmotoren nur Stage 1 empfiehlt.

Da ich von Werk aus eine leistungsreduzierung (220 cdi mit 163 PS) habe, werde ich das wohl bei ihm machen lassen. Mit Stage 1 wäre mein benz bei ca 200 PS, 60 nm mehr sowie 0,5 L weniger Diesel weniger wenn ich mich recht erinnere.

Ich habe einen Kunden ermittelt, der das dort hat machen lassen und werde ihn die kommenden Tage interviewen.

Habe gestern beim TÜV nachgefragt, ob das ganze eintragungspflichtig ist. Der Mitarbeiter konnte mir aber keine eindeutig korrekte Antwort geben. Hat von euch ggfs jemand eine?

majesty78

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Sonntag, 19. Februar 2017, 10:39

Natürlich ist eine Leistungssteigerung eintragungspflichtig.

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Dienstag, 4. April 2017, 14:53

Hi zusammen,

habe meinen jetzt wie folgt optimieren lassen:

Marke:

Modell:
E Klasse IV [212 & 207] - Turbo Diesel Motoren2.1L 120kW / 163PS 400Nm (2008 - 2013) R4 16V CDI CR OM651

Serie Stufe 1 - Tuning
Leistung in kW 120 kW +22 kW (142 kW)
Leistung in PS 163 PS +30 PS (193 PS)
Drehmoment 400 Nm +60 Nm (460 Nm)
bei U/min 3.200 U/min 3.200 U/min

Der Kraftstoffverbrauch senkt sich je 1.000cm³ um bis zu 0.3 Liter und bei Diesel um bis zu 0.6 Liter je 100km.

Das sind Richtwerte.

Was ich sagen kann ist, dass er ruhiger läuft, besser schaltet und ca. 0,5 Liter weniger verbraucht. Beim mir stand der Verbrauch im Fokus, was an sich ok ist. Habe jetzt rund 1.000 km runter und habe keine Probleme.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »E-ernst« (4. April 2017, 14:55)


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Dienstag, 4. April 2017, 16:50

er hat dir bestimmt noch erzählt, dass es ja der gleiche Motor wie im 250er ist oder?

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Dienstag, 4. April 2017, 23:04

Puhhh ich kanns nicht mehr hören.......mehr Leistung weniger Verbrauch ! Höchstens bei komplett identischer Fahrweise wenn genau wie beim alten ( gleich gebliebenen ) Fahrstil auch absolut keine Leistung vom Motor gefordert wird ........und selbst dann eher schwer vorstellbar.
Die Seriensoftware is scho auf Minderverbrauch getrimmt !

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