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Sonntag, 1. Januar 2017, 12:40

Wollte die auch schon von innen reinigen. Dachte dann wäre ne komplette Demontage fällig. :hm:
Weil die Reflektoren wollte ich nicht anfassen / berühren.
Sollen extremst empfindlich sein...

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Sonntag, 1. Januar 2017, 17:46

Hallo,

ich möchte mich zu den Reflektoren zu Wort melden. Beim 202er liest man sehr oft, dass Leute die Scheinwerfer zerlegen und Reflektoren reinigen. Beim 202er ist das insbesondere bei den Xenons ein Thema.

Viele haben das anscheinend schon mit großem Erfolg gemacht, ich habe mir damit damals die Reflektoren beschädigt. Minimal zu stark andrücken, und die Bedampfung des Scheinwerfers löst sich vom Trägermaterial. Auch kann man die Reflektoren kaum reinigen ohne sie zu verkratzen, aufgrund des Staubes der sich mit den Jahren im Scheinwerfer ablegt. Nachdem ich also die Reflektoren meiner 202er Xenons beschädigt hatte, suchte ich eine Lösung das wieder zu beheben. Neu kaufen ist bei rund 800€/Stück ohne Steuer natürlich keine Option, auch gebraucht werden solche Scheinwerfer nicht unter 200€/Stück gehandelt.

Ich habe dann rausgefunden dass es Firmen gibt die solche Reflektoren neu bedampfen. Habe ich gemacht, Schweinwerfer wieder ok, Lichtausbeute besser wie zuvor, aber die Reflektoren waren doch schon relativ schlecht. Ich würde keinen Scheinwerfer revidieren und zerlegen, wenn er nicht wirklich schlecht ist. Einmal mit Druckluft ausblasen muss reichen.

Was die 210er Scheinwerfer angeht werde ich das Klarlackieren vom Lackierer machen lassen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »210.206« (1. Januar 2017, 17:56)


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Sonntag, 1. Januar 2017, 18:03

hallo zusammen ich habe die scheinwerfer meines vorherigen 220D mit colgate zahnpasta poliert. hatte das bei youtube gesehen und einfach mal ausprobiert. fazit: mit 2 statt 1 tube und endlos viel zewapapier konnte sich das ergebnis sehen lassen. mühselig aber immerhin gibts kein karies! :D

PaulE55AMG

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Montag, 2. Januar 2017, 22:23

Das mit dem Backofen war auf meine W203 Mopf Scheinwerfer bezogen, geht aber natürlich mit jedem anderen Scheinwerfer auch. Solange dieser vom Werk verklebt ist und in den Backofen passt. W220 Scheinwerfer waren zum Beispiel zu groß da muss man improvisieren. Ich kann das empfehlen da im Scheinwerfer extrem viel Schmutz sich sammelt. Aber wie schon der Vorredner schrieb sind die Scheinwerfer Inlays extrem empfindlich, bei leichtem ausüben von Druck reibt man sehr leicht die Chrom bedampfte Schicht runter! KEINE WATTE, KEINen LAPPEN egal welcher Art, nur Wasser leichte Reinigungsmittel und das Trocknen mit Druckluft da sonst Wasserflecken sichtbar zurück bleiben. Die Temperatur vom Backofen (war ca. 100° vorgeheizt) dann auf 60° für 10 Minuten den Scheinwerfer Backen, herausholen und vorsichtig die Streuscheibe abziehen (Hebeln) geht auch ohne Werkzeug aber ein Kunstoffkeil wäre hilfreicher. Hier extrem vorsichtig arbeiten da die alte Dichtungsmasse sich ziehen lässt wie ein Kaugummi und die Fäden könnten auf irgendein Chrombedamptes Teil gelangen und das Chrom ist danach WEG!!! In dem Scheinwerfer befindet sich eine Nut für die Dichtungsmasse diese muss gründlich gereinigt werden. In die Nut kommt eine neue Masse hinein. Ich nehme keinen Scheibenkleber wie das viele machen, für die Scheinwerfer gibt es eine spezielle Dichtungsmasse die in meinen Augen besser geeignet ist für diese Arbeit. Es ist zwingend notwendig gründlich zu arbeiten da sonst die Scheinwerfer von Innen beschlagen durch das falsche verkleben!

Bei dieser Arbeit ist der Aufwand natürlich immens aber das macht man normal alle 10 Jahre. Dann jährlich polieren und genießen. Die modernen Scheinwerfer werden heutzutage auch vom Werk aus teilweise mit Klarlack überzogen hier reicht schon die Poliermaschine

Hier ein paar Bilder.

Das war die Basis






Das Ergebnis






Gruß Paul

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Montag, 2. Januar 2017, 22:49

Danke für die ausführliche Beschreibung.
Ich meine, es gibt auch Firmen, die im Zweifel die Reflektoren neu bedampfen können.
Aber ob sich das dann lohnt :hm: Ein neuer SW kostet schnell nen Hunni und den alten schmeißt man dann weg. Auch irgendwie blöd...
Ich habe gern gutes Licht und sehe schon nen deutlichen Unterschied, wenn ich zwischendurch anner Tanke eben reinige. Und dabei fällt dann auf, das er von innen auch ne leichte Schicht hat....

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Montag, 2. Januar 2017, 22:49

Wie gewohnt...perfekt... 8)

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Dienstag, 2. Oktober 2018, 19:56

Habe heute in der Werkstatt eines Freundes meiner vergilbten und extrem trübe Scheinwerfer poliert.
Alles erledigt mit 500´er, 800´er,1000´er und 1500´er Schleifpapier ( Nassschleifen).
Anschliesend mit der Politurmaschiene( Kompressor) aufbereitet.
Insgesamt ca 45 min Arbeit was sich wirklich sehen lassen kann.
Habe dann direkt 2 neue Xenon-Brenner eingebaut !!!!



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Dienstag, 2. Oktober 2018, 21:19

Karl-Heinz empfiehlt gerne den Klarlacküberzug der Scheinis.
Ich konnte mich vor ein paar Tagen in KTW-Hausen vom perfekten Ergebnis überzeugen. Mit Lack ist es langlebiger.
Ich habe auch nur geschliffen und poliert, muss aber, wenn es dauerhaft gut sein soll, gelegentlich nacharbeiten..... So wie heute :D

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Mittwoch, 3. Oktober 2018, 07:02

Welchen Klarlack und wie genau?

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Mittwoch, 3. Oktober 2018, 08:09

Man kann Sets kaufen, welche genau daruaf abgestimmt sind.
Nach BA arbeiten. Der Lack ist dann zweischichtig, wobei auch ein Kunststoffprimer verwendet wird.
Die Suche hier gibt Aufschluss...

sprinter

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Mittwoch, 3. Oktober 2018, 10:45

Dann darf der Scheinwerfer aber nur geschliffen sein. Auf dem poliertem hält das nicht.

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Mittwoch, 3. Oktober 2018, 11:24

So wie es Karl-Heinz gemacht hat, ist es der einzig richtige Weg. Alles andere ist irgendwo verschwendete Arbeit, weils irgendwann wieder so aussieht. :-(

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Donnerstag, 4. Oktober 2018, 07:15

Dann darf der Scheinwerfer aber nur geschliffen sein. Auf dem poliertem hält das nicht.


So ist es!

Bei den Set´s ist Primer und Klarlack dabei. Ich hatte auch nicht gedacht, dass es mit dem letzten Arbeitsgang, dem Auftragen des Klarlackes, so ein geiles Ergebnis gibt.

Denn nach dem Schleifen und Auftragen des Primers ist die Oberfläche ja immer noch milchig und rau.

Der Klarlack zieht sich auch beim trocknen und aushärten glatt, ohne Nasen, Blasen oder Risse.

VG

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Freitag, 5. Oktober 2018, 22:40

Ich habe die einfach mit einer groben Schleifpaste für Aluminium poliert bis auch die Beschichtung komplett runter war. Danach mit Lackpolitur von Nigrin ordentlich poliert und dann gewachst. Hält einwandfrei schon über 1 Jahr
Gruß
der "Polierer"

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