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Montag, 20. Januar 2020, 21:32

Startet schlecht bei kaltem Wetter

Hallo zusammen,

habe seit der Umstellung auf die Winterzeit hab ich das Problem, dass mein 320 CDI bei kaltem Wetter nicht anspringen will auf Anhieb. Erst nach dem 3-5 mal starten springt er gerade so an. Dabei wird der ganze Wagen durchgeschüttelt. Neue Batterie und Anlasser hat er bereits letztes Jahr neu bekommen. Ebenso wurden die Glühkerzen und das Steuergerät gewechselt. Jährliche Inspektionen inkl. Kraftstofffilter wurden durchgeführt. Ebenso gab die Suche nach porösen Benzinleitungen oder Raildichtung leider nichts. :(
Hat jemand noch eine Idee woran es liegen könnte. ?( Wenn er mal läuft - läuft er sauber und rund. Auch das erneute Starten ist kein Problem.

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Datong

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Dienstag, 21. Januar 2020, 02:26

Das hört sich nach Luft im System an, lass mal einen Dritten den Wagen starten und beobachte die Leitungen um den Filter, meines Wissen nach sind die auch beim 320 CDI transparent (bei 320 CDI Sohnemann, 270cdi sowie Vorkammerkuh ist es so). Sollte bei Startvorgang, anspringen, Blasen zu sehen sein hast Du ein schleichendes Leck.

Auch wenn Du, wie Du schreibst die Leitungen schon kontrollierst hast, eine gequetschte oder veraltete Dichtung der Anschlüsse der Leitungen reicht aus. Ich habe mir tagelang bei der Vorkammerkuh den Wolf gesucht, neue Leitungen, schlussendlich war es ein kleiner Dichtungsring, welcher Luft ins System einbrachte. Dieselfiltergehäuse ist auch ein Verdächtiger, wiederum Dichtung. Der magnetisch gesteuerte Absteller, welcher den Sprit vor der HD Pumpe sperrt um den Motor abzustellen ist eine Schwachstelle, wiederum Dichtringe.

Die CDI´s entlüften ja selbstständig über das Railrohr. Die Luft gelangt nach Filter in die HD Pumpe, somit in das Railrohr, erst wenn der Druck seinen Sollwert erreicht hat startet der Motor in gewohnter Weise. Ist das Leck schleichend, der Druck sinkt langsam aber stetig kommt es zu dieser Symptomatik.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Datong« (21. Januar 2020, 02:45)


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Freitag, 14. Februar 2020, 09:27

Hab ne andere Werkstatt aufgesucht und die haben den Übeltäter gefunden.

Das Vorglüh-Steuergerät war wohl defekt.
Beim Auslesen des Fehlerspeichers kam der Fehler nicht.

Neben den Vorglüh-Steuergerät habe ich sicherheitshalber gleich noch die Glühkerzen erneut.

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Freitag, 14. Februar 2020, 16:38

Vorglüh-Steuergerät

Hallo Sven.

Für welchen Hersteller für das Relais/Steuergerät hast du dich entschieden?
Und wieviel hat es gekostet?

Grüße,
MB124

Datong

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Freitag, 14. Februar 2020, 16:40

Danke für die Rückmeldung.

Was mich wundert, dass dann die Vorglühlampe nicht nach kurzem Verlöschen wieder angegangen ist. Dies ist nämlich ein Indikator für defekte Kerzen und Vorglühsteuergerät. Wahrscheinlich war es gänzlich gestorben. Schön das er wieder läuft.

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Freitag, 14. Februar 2020, 19:06

Ja, super dass er wieder läuft und danke für die Rückmeldung 8)

Hätte jetzt auch erwartet, dass bei defektem Vorglühendstufe die Anzeige wieder kommt :hm:

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Samstag, 15. Februar 2020, 22:10

Hallo Sven.

Für welchen Hersteller für das Relais/Steuergerät hast du dich entschieden?
Und wieviel hat es gekostet?

Grüße,
MB124


Ist das original Vorglüh-Steuergerät von MB und kostet 271,76€.

War bisher auch immer der Meinung, dass nach dem Vorglühen die Anzeige dafür aufleuchtet. War aber nicht der Fall. Wahrscheinlich war es wohl ganz hinüber.

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