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Sonntag, 2. August 2020, 13:41

So, Motor ist raus. Aber, wieder Lehrgeld (hier mit "h" :-)) gezahlt! Ich habe das alleine gemacht und kann davon nur abraten!! Ich hab die kleine Schelle vorne an der Ölwanne, die die Kühlleitung Servolenkung hält übersehen. Gemerkt habe ich es als es auf halber Höhe nicht weiter ging. Ergebnis: Verbogene Leitung-Schrott. Ausserdem ist der Wandler auf der Flexplatte sitzen geblieben und leichter vom Getriebe gerutscht als von der Schwungscheibe. Naja, Katzenstreu hatte ich ja schon drunter. Kann ich gleich gut spülen ;-). Hier ein paar Bilder und auf dem letzten Foto auch mal ein richtiger Motor :_) ;)


















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22

Sonntag, 2. August 2020, 17:15

.... und auf dem letzten Foto auch mal ein richtiger Motor :_) ;)




was hat es denn damit auf sich ?

Magst Du bissl was dazu sagen? :cool:

Oder kommt der dann in den Sternenwägen rein :hm:

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Sonntag, 2. August 2020, 18:00

Nee, hat nix mit meiner Sternen-Leidenschaft zu tun. Im Hintergrund seht ihr einen 1969 Mercury Cougar. Der Motor ist ein 351 Windsor 408 Stroker (Kurbelwelle mit mehr Hub im 351er Gehäuse). Damit ist das Maximum erreicht. 408 cui sind 6,6 Liter Hubraum und ca. 450 Ps. Der hält dann aber nur 70.000 Km- wenn überhaupt. Kann man bauen ohne ein einziges Ford Teil :-) Aber der muss warten, bis wieder bessere Zeiten da sind.

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Montag, 3. August 2020, 17:42

Hallo zusammen,
ich bin noch am überlegen, ob ich den Weg der Instandsetzung gehe oder mich nach einem guten Tauschmotor umsehe. Das vergleiche ich nun schon eine Weile und bräuchte für eine endgültige Entscheidung nochmal kompetenten technischen Rat. In meinem Fahrzeug ist der OM646.961 mit 150 PS verbaut. Dies ist laut Wiki dieser Motor:
E 220 CDI (W/S/VF 211) OM 646 DE 22 LA 646.961 110 kW (150 PS) bei 4200 340 Nm bei 2000 2002–2006[21]

In der C-Klasse gibt es diesen Motor:

C 220 CDI (W/S/CL 203) OM 646 DE 22 LA 646.963 110 kW (150 PS) bei 4200 340 Nm bei 2000 2004–2007[12]

Nun bekommt man den 646.963 wesentlich häufiger mit geringen Laufleistungen als den .961. Und auch noch zu besseren Preisen. Es gibt sichtbar kleinere Unterschiede, die aber durch Umbau der 961 Teile beseitigen liessen. Der einzige Unterschied, der nicht umgebaut werden kann, ist auf der linken Seite über dem Anlasser am Kurbelgehäuse ein etwa Zigarettenschachtel grosses Anbauteil, für das am Motorblock ein Anschluss im Gussgehäuse existiert. Ist kein Platzproblem, aber ich weiß nicht wofür das ist. Wenn man es einfach tot legen könnte, wäre auch das kein Problem.

Einen solchen Motor mit 130000 Km bekommt man leicht für 1200,- €. Zum Vergleich meine Reparaturrechnung:

Bohren und honen 290,-
Kolben mit Ringen 260,-
Dichtungssatz 160,-
Ölpumpe 120,-
Pleuel und Hauptlager 240,-
Steuerkettensatz 160,-
Dehnschrauben 200,-

Ohne Reserve für Unvorgesehenes 1430,- plus ne Menge Arbeit für das Zerlegen und Zusammenbauen. Geht aber eben nur, wenn der 963 auch passt. Vielen Dank für eure Unterstützung.

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Montag, 3. August 2020, 18:36

Wenn du einen Gebrauchten Motor kaufst ist und bleibt er Gebraucht.

Erneurst du deinen Block, haste fast einen neuen Motor drin.

Da würde ich lieber etwas mehr Geld investieren als zu sparen mit viel mehr Risiko.

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Don_Karlos (03.08.2020)

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Montag, 3. August 2020, 19:11

Ist sicher richtig, was den Rumpfmotor angeht. Dann ist aber alles andere, wie der Kopf mit Ventilen, die Wasserpumpe, die Lima, die Servopumpe, der AC-Kompressor und alle Commonrail-Komponenten, noch immer 230tsd Km alt. Wenn ich also diese Komponenten auch noch überarbeite, dann lande ich bei einem ganz anderen Betrag. gut, Lima, AC-K. und Servopumpe kann ich weiter nutzen, aber dann bleibt, wenn man es sauber macht immer noch der Kopf und seine Überarbeitung. Da gehen auch locker nochmal 250-300 € für drauf. Die 100km alten original Injektoren sind auch alle mal besser als irgendwelche Reman-Injektoren mit kopiertem Bosch-Prüfprotokoll. Ich schlaf da mal drüber und werde so oder so weiter berichten, wie ich mich entschieden habe und wie es weiter geht....

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Freitag, 7. August 2020, 18:11

So, ich habe mich für einen gebrauchten Motor aus einer C-Klasse entschieden. Der Wagen war scheckheftgepflegt und hatte 103000 Km auf dem Tacho. Ich habe ihn in meiner Werkstatt und konnte heute schon ein wenig vergleichen. Das kleine mir unbekannte Teil am Block ist ein elektrischer Zuheizer. Kann man also locker weglassen (elektrisch einfach nicht anschliessen). Der Motorkabelbaum ist leider ein anderer. Wechsel ich auf den alten. Die Abgsrückführung ist nach Teilenummer die gleiche, aber es fehlt ein Sensor. Der C-Klassemotor hat eine Unterdruckpumpe an der Auslassnockenwellenseite. Logisch, da die C-Klasse kein SBC hatte und deshalb mit Bremskraftverstärker arbeitet. Am Krümmer fehlt bei dem 646.963 die kleine Temperatursonde im Krümmer. Hier werde ich den E-Klasse Abgaskrümmer umbauen. Sieht mir alles nicht so wild aus. Der Motor ist sehr ordentlich und ich bin mehr als zufrieden! Morgen kommen Fotos.

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Freitag, 7. August 2020, 22:00

Da hast du ja noch ein wenig Arbeit vor dir. Gerade die Geschichte mit dem Umbauen des Kabelbaums wäre für mich unvorstellbar. Insgesamt halte ich den Tausch des Motors für die beste Variante. Das Aggregat aus der C-Klasse ist doch fast jungfräulich. Bilder kommen von dir ja immer. :thumpup-big:

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Samstag, 8. August 2020, 20:06

Der Kabebaum ist gewechselt. War gar nicht so schlimm. Die Rail muss ab und dann geht das ganz fix. Ich werde nun noch den Deckel meines alten Motors am Kettenkasten wechseln, dann ist das Loch von der Unterdruckpumpe auch sauber umgebaut. Der Krümmer wird erst nächste Woche was. Ich kann ihn eh nicht wechseln, da ich noch eine Krümmerdichtung brauche. Dann ist das ganze aber schon bald fertig.








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Samstag, 8. August 2020, 20:13

Das hört sich doch gut an. Dann kannst du recht bald vom Probelauf berichten. Dafür sind die Daumen gedrückt. :thumpup-big:

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