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Montag, 12. Juni 2017, 20:09

Hallo,
ich hatte mich vor ca. 3 Jahren einmal intensiver mit der Thematik "Motoröl" beschäftigt und jetzt habe ich meine Liste der empfehlenswerten Motorenöle auch wieder gefunden...
... seinerzeit kam dabei raus, dass es Motorenöle gibt, die die geforderte Spezifikation "gerade noch so schaffen", andere "locker schaffen" und wiederum andere noch "genügend Reserven" haben.
Von "Longlife Ölen" mit bis zu 30000 km habe ich Abstand genommen und wechsele bei unserem Fuhrpark alle 15,000 km.

Die Top 3 waren 2014:
1. Mobil1 5W50 (Vollsynthese; hat aber keine Freigabe nach MB229.5 sondern nur 229.3)
2. Aral Super Tronic 0W40 (Vollsynthese; MB Freigabe 229.51)
3. Liqui Moly 5W40 (SynthOil; Freigabe MB 229.3)

Schlussendlich habe ich mich dann auch für das Liqui Moly 5W40 Synth Oil entschieden, weil es auch einen relativ niedrigen Verdampfungsverlust hat! Sicherlich kann man auch "billigere" Öle mit entsprechender Freigabe nehmen.
Wenn man aber einmal gesehen hat, dass bei minderwertigem Motoröl TROTZ Freigabe und regelmäßigem Wechsel nach Betriebsanleitung bereits der Ölmessstab "schwarze" Ablagerungen aufweist, die man erst einmal beseitigen muss, um den Ölstand überhaupt richtig messen zu können, dann greife ich lieber zu einem besseren (teureren) Öl!

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boltar174 (12.06.2017)

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boltar174

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Montag, 12. Juni 2017, 20:31

Hatte bis zum letzten Ölwechsel im 210er auch ein Liqui Moly drin 5W40 229.5 , und beim Wechsel bzw. auch beim gelegentlichen nachschauen sah das Öl immer noch aus wie Honig, also wie neu, deswegen habe ich fürn Audi auch wieder LM bestellt

Mal sehen wie sich das Fuchs im 210er macht

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »boltar174« (12. Juni 2017, 20:37)


0815

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43

Montag, 12. Juni 2017, 20:38

Hallo,
ich hatte mich vor ca. 3 Jahren einmal intensiver mit der Thematik "Motoröl" beschäftigt und jetzt habe ich meine Liste der empfehlenswerten Motorenöle auch wieder gefunden...
... seinerzeit kam dabei raus, dass es Motorenöle gibt, die die geforderte Spezifikation "gerade noch so schaffen", andere "locker schaffen" und wiederum andere noch "genügend Reserven" haben.
Von "Longlife Ölen" mit bis zu 30000 km habe ich Abstand genommen und wechsele bei unserem Fuhrpark alle 15,000 km.

Die Top 3 waren 2014:
1. Mobil1 5W50 (Vollsynthese; hat aber keine Freigabe nach MB229.5 sondern nur 229.3)
2. Aral Super Tronic 0W40 (Vollsynthese; MB Freigabe 229.51)
3. Liqui Moly 5W40 (SynthOil; Freigabe MB 229.3)

Schlussendlich habe ich mich dann auch für das Liqui Moly 5W40 Synth Oil entschieden, weil es auch einen relativ niedrigen Verdampfungsverlust hat! Sicherlich kann man auch "billigere" Öle mit entsprechender Freigabe nehmen.
Wenn man aber einmal gesehen hat, dass bei minderwertigem Motoröl TROTZ Freigabe und regelmäßigem Wechsel nach Betriebsanleitung bereits der Ölmessstab "schwarze" Ablagerungen aufweist, die man erst einmal beseitigen muss, um den Ölstand überhaupt richtig messen zu können, dann greife ich lieber zu einem besseren (teureren) Öl!



Schwarze Kruste am Peilstab kenne ich bei keinem Öl nach 229.1, 3 oder 5 wenn regelmäßig gewechselt wurde.
Komisch.

Vollsynthetisch ist das Mobil Öl nicht.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »0815« (12. Juni 2017, 20:40)


sprinter

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Montag, 12. Juni 2017, 20:51

Dann sei noch gesagt das ein Öl mit 229.51 nach MB ein Öl für Diesel mit DPF ab Werk ist und keinesfalls für Benziner benutzt werden sollte.

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Dienstag, 13. Juni 2017, 20:47

Dann sei noch gesagt das ein Öl mit 229.51 nach MB ein Öl für Diesel mit DPF ab Werk ist und keinesfalls für Benziner benutzt werden sollte.
:D :D

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Dienstag, 13. Juni 2017, 23:03

Dann sei noch gesagt das ein Öl mit 229.51 nach MB ein Öl für Diesel mit DPF ab Werk ist und keinesfalls für Benziner benutzt werden sollte.


Ui und wo steht das ?

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 11:26

Nirgendwo. Es gibt aber durchaus Öle in der 229.51 die explizit nur für Diesel konzipiert sind, andere sind auch für Benziner geeignet.

s270cdi

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 12:35

An alle die des so tolle LongLife Zeug fahren............

Wie wird dafür immer geworben......Es verhindert Ablagerungen und hält den Abrieb in der Schwebe !
Na und was bringts, schmirgelt dann die Lager ebenfalls kaputt.

30 000 km Longlife Intervall von nem BMW :h040:Mit nem Drecks Wasseröl 0w30




:winke:

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 12:45

es ist ja okay, wenn Schwebstoffe in den ( das ) Ölfilter transportiert werden. Nur muss man dann über andere Intervalle nachdenken. Wenn ich lese, dass ein Öl für "Dieselmotore" optimiert wäre, frage ich mich, wann ist der/das Ölfilter zugesetzt von dem ganzen Russ, der sich an den Kolbenringen vorbeimogelt.
Mach dem Öl keinen Vorwurf, wenn es transportiert. Raus aus dem Motor ist gut. Vielleicht sollte man Filter mit mehr Volumen entwickeln. Ein gesundes Öl in einem gesunden Motor bleibt lange goldgelb, so wie beim Käptn Kirk. Das wäre das optimalste. Nur ist das leider nicht normal, das Öl muss immer mehr Schmodder aufnehmen, der im normalen Betrieb entsteht. Ob Diesel oder Stadtverkehr mit Kondensaten, es MUSS den Mist wegtransportieren.

s270cdi

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 12:49

Seh ich ja im Grunde exakt wie du, und deshalb wechsel ich an meinem stark belastetem Diesel alle
6000 - 8000km !

onkelaki

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 12:54

Musste gar nicht. Im Diesel ist die thermische Belastung --vor allem im Sinne der Scherstabilität-- lange nicht so enorm, wie beim Benziner. Somit ist ein geiles Markenöl eher bissel gelangweilt :-) Einen guten Sinn macht es, wenn Du in diesem Intervall den Ölfilter erneuerst. Das Öl ist gut für vieeeel mehr Kilometer

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52

Mittwoch, 14. Juni 2017, 13:34

An alle die des so tolle LongLife Zeug fahren............

Wie wird dafür immer geworben......Es verhindert Ablagerungen und hält den Abrieb in der Schwebe !
Na und was bringts, schmirgelt dann die Lager ebenfalls kaputt.

Diese Aussage hätte ich von dir so jetzt nicht erwartet.
Du weisst doch genau das das Öl zuerst durch den Filter und dann zu den diversen Schmierstellen im Motor trsnsportiert wird. Also ist es doch von grossem Vorteil wenn Fremdstoffe in Schwebe gehalten werden damit sie zum Filter transportiert werden können und dort aus dem Ölkreislauf entfernt werden.

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onkelaki (14.06.2017)

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 13:38

Einen guten Sinn macht es, wenn Du in diesem Intervall den Ölfilter erneuerst.
Ich denke auch, dass das beim Diesel mehr Sinn macht als die Ölwechselintervalle selbst zu verkürzen. Zumal so ein Filtereinsatz eines Markenherstellers (!) ja schon ab 5 € zu bekommen ist.

onkelaki

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 13:47

Absolut. NUR Markenhersteller. Hatte mal aus Versehen ein Komplettes Filterset fürs Auto bei ebay gekauft. Kaum kam es bei mir an, las ich kleingedruckt "Made in Poland" Sofort ab in die Tonne, gar nicht erst ausgepackt. Reumütig das selbe von Mann besorgt, als Lehrgeld abgehakt.

btw: Die unerwünschten Schwarzmacher beim Dieselöl sind ja auf Russ basierend. Dieser kann gar nicht "Lager kaputt schmirgeln", da er mehr auf Fettbasis Moleküle besitzt. Die tun nix, solange sie nicht klumpig daher kommen und feine Ölbohrungen verstopfen. Gibt ja heute noch die kleinen Schieferplättchen im Additiv MOS2. Das benutzt man gerne für Notlaufeigenschaften, da sie sich gerne mit Metall verbinden. Ich kann mich nur wiederholen: wie ein gesundes Öl in einem gesunden Motor aussieht, sieht man beim Kirk. So sollte es eben sein. Dass das beim Diesel nicht klappt, ist klar. Aber die Dunkelfärbung nimmt dem Öl nicht automatisch die Qualität

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 19:28

Hallo,
was vielleicht hier noch ganz gut zum Thema passt ist eine Reinigung mit LM Motor Clean, wenn man sich entscheidet von einem "minderwertigen" Öl auf ein "höherwertiges Öl umzusteigen...
... das Motor Clean säubert doch recht ordentlich und so kann dann das neue Öl seine "volle Kraft entfalten"...

s270cdi

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 20:54

Jo und mit so nem Schrott wie MOTOR CLEAN kannst du dir die ganzen -ablagerungen sehr abprupt
lösen und deine Ölkanäle verstopfen wenns blöd läuft.

Ich bleib dabei. Kurze Intervalle und gut is :winke:

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 20:59

die Öle sind problemlos unternander mischbar. Also ist das kein Argument, wegen minimaler Reste eine Motorspülung zu veranlassen. Das kannste machen, wenn die Maschine zerlegt ist und alles frei zugänglich ist. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, nimmt man mal keinen Kaltreiniger, sondern ordentlichen Pinsel und Diesel. Geht genauso. Ich kann auf Grund eigener Erfahrungen letztens in Orbahausen nur warnen vor einer "Reinigung" im eingebauten Zustand.
Ich hatte mir genug Schlunz besorgt aus der "Pro" Linie von Liqui Moly und bat Orba drum, zusätzlich zu allen Arbeiten auch eine Motorspülung zu machen. Das hätten wir uns sparen können. Penibel nach Anweisung vorgegangen und Neugier gehabt ob des Erfolges. Orba hat extra grosse Filter in Schneeweiss, sehen aus wie riesengrosse Kaffeefilter und kommen vor den Ablauf der Altöltonne. Gesagt getan, also betriebswarm abgelassen und den Filter beobachtet. Immer wieder wurde der satte Strahl von fast 9 Litern Öl unterbrochen durch seltsames zucken und Änderungen der Optik. Je leerer der Motor wurde, umso mehr "plastikähnliche, schwarze Masse" kam mühsam rausgequollen. Wir kuckten uns schon staunend an, was das sein könnte. Paar aufgelöste Gummistopfen vergessen im Motor ? Oder was sollte das sein. Jedenfalls war schon genügend von dem Zeug im Filter und es tropfte auch als letztes aus dem Motor raus. ( Da hätte ich schon mit 20 Liter Diesel spülen sollen ) Also neuen Filter und feines Liqui Moly Öl rein und ab nach Hause. ca 340 km später schraubte ich am nächsten Tag den Ölfilter raus zur Sichtkontrolle: Total dicht mit schwarzer, glänzender Materie. Also, neuen Filter rein, neues Castrol Racing. Nach 2 Tagen nochmal das selbe Spiel, selbes Ergebnis. Erst beim dritten Mal blieb der Filter in der Form, die man von ihm erwartet. Ergo: Nie wieder eine Motorspülung bei einem Triebwerk mit fast 200.000 km. Nur wenn der Motor offen ist und alles sicher gut ablaufen kann. Da er nie offen ist, wird es bei mir keine Spülung mehr geben und niemals rate ich jemandem dazu...

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 21:07

die Öle sind problemlos unternander mischbar. Also ist das kein Argument, wegen minimaler Reste eine Motorspülung zu veranlassen. Das kannste machen, wenn die Maschine zerlegt ist und alles frei zugänglich ist. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, nimmt man mal keinen Kaltreiniger, sondern ordentlichen Pinsel und Diesel. Geht genauso. Ich kann auf Grund eigener Erfahrungen letztens in Orbahausen nur warnen vor einer "Reinigung" im eingebauten Zustand.
Ich hatte mir genug Schlunz besorgt aus der "Pro" Linie von Liqui Moly und bat Orba drum, zusätzlich zu allen Arbeiten auch eine Motorspülung zu machen. Das hätten wir uns sparen können. Penibel nach Anweisung vorgegangen und Neugier gehabt ob des Erfolges. Orba hat extra grosse Filter in Schneeweiss, sehen aus wie riesengrosse Kaffeefilter und kommen vor den Ablauf der Altöltonne. Gesagt getan, also betriebswarm abgelassen und den Filter beobachtet. Immer wieder wurde der satte Strahl von fast 9 Litern Öl unterbrochen durch seltsames zucken und Änderungen der Optik. Je leerer der Motor wurde, umso mehr "plastikähnliche, schwarze Masse" kam mühsam rausgequollen. Wir kuckten uns schon staunend an, was das sein könnte. Paar aufgelöste Gummistopfen vergessen im Motor ? Oder was sollte das sein. Jedenfalls war schon genügend von dem Zeug im Filter und es tropfte auch als letztes aus dem Motor raus. ( Da hätte ich schon mit 20 Liter Diesel spülen sollen ) Also neuen Filter und feines Liqui Moly Öl rein und ab nach Hause. ca 340 km später schraubte ich am nächsten Tag den Ölfilter raus zur Sichtkontrolle: Total dicht mit schwarzer, glänzender Materie. Also, neuen Filter rein, neues Castrol Racing. Nach 2 Tagen nochmal das selbe Spiel, selbes Ergebnis. Erst beim dritten Mal blieb der Filter in der Form, die man von ihm erwartet. Ergo: Nie wieder eine Motorspülung bei einem Triebwerk mit fast 200.000 km. Nur wenn der Motor offen ist und alles sicher gut ablaufen kann. Da er nie offen ist, wird es bei mir keine Spülung mehr geben und niemals rate ich jemandem dazu...
Absolut einer Meinung mit dir !
Klugscheißmodus an..........ich bekomm erst gar keine Ablagerungen mit ordentlichem Öl und kleinen Intervallen.
Und da mein _Diesel mit mehr als doppeltem Ladedruck unterwegs is werd ich s bei sehr kurzen Intervallen belassen.

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Orbaspain (17.06.2017)

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 21:47

Dagegen ist auch nichts zu sagen, ich fahre Fuchs Longlife und wechsele trotzdem bei allerspätestens 15.000 das Öl und Filter, wobei ich auch einen Longlifefilter verwende. Allerdings hab ich keinen Diesel sondern fahre mit Gas, aber das weisst du ja sowieso.... :D

onkelaki

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Mittwoch, 14. Juni 2017, 21:54

Gasbetriebene Motore sind innen eigentlich das Sauberste, was man haben kann, weil keine Rückstände ( bei ordentlicher Verbrennung ) Auch bei Dir würde ich den Ölfilter wexeln, aber das Öl wesentlich länger drin lassen. Es wird ja nie gefordert. Wir haben ja keine hochdrehenden Maschinen drin, wie zB der BMW M3 sowohl mit dem genialen V10 , als auch mit dem V8 Motor. Da muss das Öl etwas mehr aushalten als bei unseren Opa Schmirgeln

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