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  • »pema83« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 19. April 2018, 17:44

E320 CDI OM648 Qualmt blau

Hi!

Ich habe schon länger das Problem, dass mein Dicker alle paar hundert km richtig fett blau qualmt. Zunächst hieß es, dass wäre die DPF Regenerierung und ich solle mir keine Gedanken machen.

Nachdem das Problem nicht verschwindet und mir ziemlich auf die Nerven geht, denn blau qualmen muss man sich eher wie brennendes Ölfass, denn als bisschen rußendes Kerzchen vorstellen, war das Auto heute in der Werkstatt.

Der Verdacht tropfender Injektoren wurde durch Messung ausgeräumt. Die Injektoren sind fit.

Bleibt der Verdacht, dass der Turbo ne Macke hat und Öl zieht oder der Motor ein Problem hat und Öl in den Brennraum gelangt.
Obwohl ich immer dann, wenn es Qualmt einen Dieselverbrauch von + ~70% habe, ist sich der Werkstattmeister sicher, dass da Öl und nicht Diesel die Ursache ist, weil es wie Ölheizung riecht.
Er sagt auch, dass er den Eindruck hat, dass die Verbrauchsanzeige bei mir nicht richtig arbeitet. Da kann er aber nichts machen.
Auffällig ist auch, dass nicht viel Öl fehlt. Aber angeblich braucht es für die Symptome auch nicht viel Öl-Verlust.

Den Turbo möchte er nicht machen und den Motor möchte er auch nicht aufmachen. Er sagt, das macht kein Sinn. Wenn es tatsächlich der Motor ist, dann is das viel zu Teuer. Turbo könnte man grade noch so machen aber es kann sehr gut sein, dass wir den Turbo tauschen und das Problem bleibt. Dann sind rund 1500 € zum Fenster raus geworfen zumal, so sagt er, wir ja auch nicht wissen, ob die Laufleistung von 275000 km die Tatsächliche ist.

Ich soll das Problem ignorieren und weiter fahren. Für die Aktion heute wurde dann auch nichts berechnet. Das ist sehr fair, löst aber mein Problem nicht.

Er hat mir gesagt, dass beide Ursachen dann prinzipiell eher im Schiebebetrieb auftreten müssten. Das könnte sogar stimmen. Mein Ölfassambiente habe ich meist wenn ich an einer Kreuzung halte oder auf ein Stauende auflaufe. Aber eigentlich passt dann der irre Verbrauch nicht rein. Und ich bin mir absolut sicher, dass wenn ich den hohen Verbrauch feststelle und dann stehen bleibe, dass ich in einer stinkenden Wolke stehen werde.

Ich bin jetzt schwer verunsichert. 1. Ist das super peinlich wenn ich an der Kreuzung im Qualm stehe, es stinkt wie Sau.
2. der explodierende Dieselverbrauch geht auch auf die Nerven.
Im Grunde habe ich ständig die Verbrauchsanzeige im Blick und fahre dann permanent mit der Angst mich an der nächsten Kreuzung zum Gespött zu machen außerdem weiß ich jetzt nicht, wie viel km noch im Auto stecken.

Dem akustischen Vernehmen nach sind Radlager fällig. Ich bin mir gar nicht sicher, ob es sich noch lohnt diese machen zu lassen.

Auch mit dem Turbo bin ich mir nicht sicher. Überholten Turbo gibt es für 350 bis 400 €. Das wäre absolut ok für mich, wenn es das Problem löst. Mein Werkstattmeister mag aber keine überholten Turbos und würde, wenn überhaupt, einen Neuen einbauen.

Was meint ihr?

Grüße
Marco

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Donnerstag, 19. April 2018, 18:45

Der Turbo .. wäre er das Problem, würde diese Problematik nicht nur alle paar Hundert km auftauchen, das gleiche mit dem Motor.
Bei dieser Beschreibung würde ich irgendwie bei Injektoren, in Zusammenhang mit der Regeneration bleiben.

Ich würde mir einfach mal eine andere Werkstatt suchen, die viel mehr mit Mercedes zu tun hat und einen defekten Lader evtl. auch mal prüft und nicht nur sabbelt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Danny1703« (19. April 2018, 18:50)


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Orbaspain (25.04.2018)

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Donnerstag, 19. April 2018, 19:16

Mit der Werkstatt sehe ich auch so. Wo ist denn das Problem mal den Ansaugschnorchel vom Verdichter zu nehmen und zu schauen ob da zu viel Spiel in der Welle ist?
Und dann rät er dir quasi wenn der Lader platt wäre eher die Karre weg zu schmeißen, wenn ein neuer Lader sich nicht rechnet, als einen überholten Lader, auf den der Lieferant im Zweifel Garantie gibt, zu verbauen? :radab:

Kommt der Qualm nachweislich aus dem Auspuff? Ich hatte es beim S-Max dass Öl aus dem Ventildeckel/Kopfhaube suppte, sich an irgendwelchen Kanten sammelte und dann von Zeit zu Zeit auf den heißen DPF kleckerte. Das Stank und qualmte auch übel und hat lange gedauert bis es gefunden wurde.

  • »pema83« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 19. April 2018, 20:05

Jubb, ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob "Ich möchte da gar nix machen" nicht einfach auch verklausuliert heißt "ich bin mir nicht sicher und will da jetzt nicht viel Zeit rein stecken und dann am ende doch einen unzufriedenen Kunden haben".
Andererseits sind die schon auf MB spezialisiert, haben auch Star Diagnose und ein zwei Benze stehen da immer rum, an denen was gemacht wird. Sind aber halt auch oft Sprinter oder LKW...
Die Aussage war Ansaugseitig ist alles sauber und sieht gut aus. Von Spiel in der Welle im Turbo hat er auch gesprochen. Aber genau das ist es, was er nicht weiß ob das so ist, oder nicht.

Aber die Aussage "von überholten Turbos halte ich nix, wenn, dann neu" hat mir auch nicht gefallen. Das stimmt.

Und ja, Qualmt definitiv aus dem Auspuff.

  • »pema83« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 20. April 2018, 07:15

Wenn er noch 50000 km fahren würde, wie heute morgen, wäre ich absolut zufrieden...

Hat jemand einen Vorschlag für eine Werkstatt im Süd-Westen Richtung Germersheim Karlsruhe, der ich mich anvertrauen kann ohne befürchten zu müssen, dass auf Verdacht ein Teil nach dem Anderen ausgetauscht wird?

  • »pema83« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 20. April 2018, 08:50

Der Zufall will es, dass ich in meinem Wohnort https://www.gt-motion.de/turbolader/merc…-elektr/a-1332/ gefunden habe.
Neuen Turbo bekomme ich also vor der Haustüre.
Problem bleibt aber, dass auch hier gesagt wird, dass man vor Austausch die ursprüngliche Fehlerursache finden und abstellen muss. Sprich, ich muss sicher wissen, ob es der Turbo ist.

Ich werde heute Nachmittag dort mal an die Türe klopfen und fragen, ob Sie meinen Turbo prüfen können. Ich fürchte aber, dass Aus- und Einbau nicht zu deren Leistungsspektrum gehört.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pema83« (20. April 2018, 08:52)


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Freitag, 20. April 2018, 08:56

Hmmm....

Moinsen,



könnte es an einer der Elektronischen Einspritzdüsen liegen? Die werden ja von einer Hochdruckleitung versorgt und mittels Magnetventil wird die erforderliche Menge an Diesel eingespritzt.

Deine Fehlerbeschreibung (zeitweise Exorbitant hoher verbauch und Rauchentwicklung ) würde zu dem Phänomen passen... (magnetventil hängt/ ESD "pinkelt"nach...)

hast du schon mal den Plastikdeckel vom Kopf abgenommen und mal einen Blick auf die Düsen geworfen? evtl. dort was auffällig?

  • »pema83« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 20. April 2018, 09:02

Elektronische Einspritzdüse? Ist das nicht das, was man als Injektoren bezeichnet?
Wenn ja, die sind optisch äußerlich sauber, hab ich selbst gecheckt. Und die hat die Werkstatt gestern durchgemessen, weil deren ursprünglicher Verdacht war, dass ein Injektor tropft, was ähnlich klingt, wie "ESD pinkelt nach".
Ich glaube Ihr meint das Gleiche, oder?

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Freitag, 20. April 2018, 11:09

Ja, genau.;-)



Oder vielleicht ist ja auch die Einspritzung vom DPF hinüber? dass da evtl. zuviel Diesel zwecks reinigung eingespritzt wird?

ich würde in der Richtung nachforschen. (Injektoren/ DPF)

Zitat:"
Obwohl ich immer dann, wenn es Qualmt einen Dieselverbrauch von + ~70% habe, ist sich der Werkstattmeister sicher, dass da Öl und nicht Diesel die Ursache ist, weil es wie Ölheizung riecht."

...wenn die Ölheizung riecht, ist es zumeist unverbranntes Heizöl. Heizöl= Diesel.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Motorenöl ist.

Ich kenne das Ölverbrennungsphänomen noch vom Golf 1 (1,6D mit 54 PS), der bei hohen Laufleistungen das Motoröl von der nockenwellenschmierung nicht mehr nach unten leif und über die Motorentlüftung in den Ansaugtrackt gedrückt hatte. Das hat aber sowas von schwarz gequalmt, (James Bond lässt grüssen...).

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Freitag, 20. April 2018, 11:42

Hat der CDI überhaupt eine zusätzliche Einspritzdüse im Abgasstrang? Das kenne ich nur von Ford und Franzosen. Die meisten anderen regeln die Regeneration eher über Nacheinspritzung.

Aber ich gebe dir recht dass die Symptome "Alle paar 100km, deutlich steigender Verbrauch, stinkt wie Ölheizung" sich sehr nach DPF-Regneration anhören. Hat in der Richtung schonmal jemand geforscht ob rund um den DPF alle Sensoren plausible Ergebnisse liefern und sonst alles i.O. ist?

  • »pema83« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 20. April 2018, 12:34

Nein, Richtung DPF hat keiner geforscht.
Wenn die Sensoren da Käse liefern, müsste dann nicht ein Fehler im Fehlerspeicher abgelegt sein?

Aber ja, für mich als Laie passt etwas Richtung DPF auch besser, als Turbo- oder Motorschaden, weil es eben den erhöhten Spritverbrauch erklärt.
Dagegen Spricht, dass so weit ich weiß, die Regenerierung nur bei mindestens halb vollem Tank gefahren wird. Bei mir tritt der Fehler aber auch im letzten 1/4 Tankanzeige auf.

Edit:
Bin am überlegen das Auto zum Vertragshändler nach Landau zu bringen.

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Freitag, 20. April 2018, 16:23

Der Motor hat keine Düse im Abgasstrang, die Regeneration des DPF wird mittels einer NachEinspritzung vom Motorsteuergerät eingeleitet.
Dadurch steigt die Abgastemperatur und die Rußpartikel verbrennen im DPF zu Asche.

Hast du den Fehlerspeicher schon auslesen lassen mit einer SD ? Dort könnte man auch den Füllungsgrad des DPF erlesen.

Gruß :winke:

  • »pema83« ist der Autor dieses Themas

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Freitag, 20. April 2018, 17:34

Ja, Fehlerspeicher wurde mit SD ausgelesen. Keine Fehler.

Da mehrere hier auf DPF bestehen, habe ich mir mal mit meiner OBD-App die Kat-Temperatur anzeigen lassen.
Zu Beginn der Fahrt lag die etwa bei 350°C +- auf beiden Sensoren.
Kurz bevor ich zu Hause war und minimal rabiater auf die B9 aufgefahren bin schießt die Anzeige plötzlich auf ~ 600 °C.
Das sieht nach DPF Regenerierung aus. Und hat beim Abstellen auch so gerochen. Hat zwar nicht übermäßig gequalmt, aber das kann am Zeitpunkt und auch an der WItterung gelegen haben.

Ich kann mir jetzt schon vorstellen was da passiert. Wenn das regelmäßig genau so passiert, dann fahre ich permanent 5-6 Minuten nach Regenerierungsbeginn bei mir in den Ort rein.
Stelle mich an die Kreuzung und qualme vor mich hin. Und die Regenerierung wird regelmäßig abgebrochen, weil Motor aus. Bisschen sehr dramatisch. Eventuell wird es auch bei der Regenerierung übertrieben. Kann sein, dass da was kaputt ist.

Vermutlich ist mein DPF auch ziemlich voll und ich habe deshalb alle zwei bis drei Tage Regenerierung.

Kann man beim OM648 den DPF-Füllstand per OBD auslesen? Bei manchen Fahrzeugen scheint das zu gehen. Ich kann auch Custom-PIDs in der App eingeben.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pema83« (20. April 2018, 17:35)


sprinter

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Freitag, 20. April 2018, 19:31

Ich kenne das so zur Regenerierung der Motor mindestens 30 Min mit über 2500 Umdrehungen laufen muss. Tut er das nicht wird die Regenerierung abgebrochen.

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Samstag, 21. April 2018, 09:50

Der Füllungsgrad des DPF kann mit der SD ausgelesen werden.

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Samstag, 21. April 2018, 10:36

Ich kenne das so zur Regenerierung der Motor mindestens 30 Min mit über 2500 Umdrehungen laufen muss. Tut er das nicht wird die Regenerierung abgebrochen.

Meistens braucht es noch ein paar mehr Randbedingungen. Es muss ein gewisses Drehzahl- und Last Fenster vorliegen, Wasser-, Öl- und Abgsstemperaturen müssen passen und so wie ich Daimler kenne gehen da noch ein paar mehr Parameter mit rein.
Allerdings finde ich es verwunderlich dass Pema Probleme mit abgebrochenen Regenrationen haben soll. Soweit ich mich erinnere hat er doch eine eher lange Pendelstrecke mit großem Landstraßen/Autobahnanteil die er täglich fährt, da sollte es locker reichen eine Regeneration anzuschieben und abzuschließen. :hm:


Wenn man die Beladung auslesen will sollte man wissen dass das Steuergerät evtl zwei verschiedene Beladungszustände haben könnte.
Einmal die Rußmenge durch die die Regneration angestoßen wird wenn sie zu hoch wird.
Als zweites die Aschemenge. Das ist der Teil vom Ruß der bei der Regeneration nicht verbrannt werden kann. Wenn die zu hoch wird muss der DPF raus.

Sollte man auf jeden Fall bei der Analyse aufpassen dass man die Werte dann richtig deutet.

Der Differenzdruck vor/nach DPF spielt bei der Regeneration meistens auch eine Rolle und die Sensoren haben gerne mal einen Weg. Ist auch schon vorgekommen dass DPFs getauscht wurden weil der Sensor falsche Werte geliefert hat.

tremheg

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Samstag, 21. April 2018, 11:01

Wenn man die Beladung auslesen will sollte man wissen dass das Steuergerät evtl zwei verschiedene Beladungszustände haben könnte.
Woher soll es die "wissen"?
Da sind doch nur 3 Sensoren. Druck vor DPF und Druck nach DPF, welche den generellen Füllzustand erkennen können, und dann ist da noch eine "Lambada Sonde". :hm:

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Samstag, 21. April 2018, 11:31

Die 2 Drucksensoren vor und nach dem DPF ermitteln lediglich den Differenzdruck, damit das MSG weiß, wann mal wieder ne Regeneration ansteht.

Die Aschebeladung, die man per Diagnose abfragen kann, ist nur ein ERRECHNETER Wert, der überhaupt nichts mit dem tatsächlichen zu tun haben muss.

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tremheg (21.04.2018)

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Samstag, 21. April 2018, 12:49

Genau so sieht es aus.
Die Ruß-Beladung wird in erster Linie aus der verbrannten Dieselmenge berechnet und dann vermutlich noch mit dem Differenzdruck verifiziert, im Detail habe ich mich den Regelungen auch noch nicht beschäftigt.

Und die Aschebeladung ist dann auch entsprechend hoch gerechnet. Man weiß das nach jeder erfolgreichen Regeneration ca. x mg Asche über bleibt, haut vielleicht noch Korrekturfaktoren drauf und zählt den Wert hoch bis ein Limit erreicht ist.

So wie die SBC auch den Kohlenverschleiß über einen Zähler für Bremsvorgänge hoch zählt und dann ab stellt.

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Samstag, 21. April 2018, 13:41

Ergo nix Genaues. Also... :abwinken:

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