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  • »Lui345« ist der Autor dieses Themas

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Sonntag, 5. August 2018, 12:12

Motor OM629.9 420CDI in W211revidieren

MB420 CDI Bj 2005, 210000KM

Hallo an das Forum!

Ich habe gerade in der Werkstatt 2 neue Turbos bekommen und nun hat die Kopfdichtung(?) sich verabschiedet.
Recherchen und Hinweise im Internet deuten auf komplette Motorüberarbeitung hin.
Kosten von 6-18 TDEuro.
Fahrzeugwert dürfte um 6-10 TDEuro liegen.
Ich würde das Fahrzeug gern weiter fahren.

1. Frage: Wer kennt eine gute und zuverlässige Werkstatt für komplette
Überholung des Motors inkl.Garantie - die auch wirtschaftlich vertretbar
ist ?

Nun habe ich auch einige Kenntnisse in der Richtung und wäre evtl. bereit mich der Sache selbst anzunehmen.

2. Frage: Wo bekomme ich detaillierte Anleitung und Drehmomente für die Arbeiten her ?

3. Frage: Welche Spezialwerkzeuge sind nötig und wo erhalte ich gute Ersatzteile und Listen ?

Hat jemand Erfahrungen in diese Richtung gemacht ?
Wer kann etwas über den Motoreninstandsetzer "KM Motor Expert" oder auch "Motorentechnik-Bielefeld" (sind wohl identisch) sagen ?

gruß

Nach neuer Info einer Fachwerkstatt in Süddeutschland sollen die Turbos nie kaputtgehen - ausser wenn der DPF zu sei.
Kann das jemand bestätigen ?
Wo kann ich den DPF reinigen lassen ? Kosten?

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Lui345« (5. August 2018, 12:43)


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Sonntag, 5. August 2018, 12:30

Bei einem bekannten mit dem Motor im ML hat es wohl gereicht, die Kopfdichtung zu tauschen.

Wäre ein Austauschmotor für dich nicht das einfachste?

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Sonntag, 5. August 2018, 20:37

Hab die Tage einen Bericht darüber von den Autodocs gesehen, die Firma macht für mich einen echt guten Eindruck dadrin.
Barten


Ob das dir bei deinen ganzen Probs weiter hilft und es nicht andere bessere Lösungen gibt musst du und dein Geldbeutel am Ende wissen.

Wichtig wäre einen Gute private Werkstatt die dich nicht ausnehmen will

  • »Lui345« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 7. August 2018, 09:56

Motor OM629.9 420CDI in W211revidieren - Motoreninstandsetzer Motorentechnik-Bielefeld

Hallo !

Ich war gestern in Bielefeld und habe mir den Motoreninstandsetzer "Motorentechnik-Bielefeld" angesehen.
Der Betrieb machte mir einen guten Eindruck.
Die haben mir alle Arbeiten richtig erklärt und viele Motoren und Teile im Lager auch gezeigt.
Schien mir Alles kompetent und schlüssig zu sein.
Angebot lautet:
Komplettrevision des Motors = 5900,- Euro inkl. MwSt.
Habe den Auftrag zur Reparatur erteilt.
Samstag wird mein Auto von denen abgeholt. 1 Euro pro KM Transportkosten - ist OK.
Werde weiter berichten.

gruß

-----------------------------
Übrigens sind "KM Motor Expert" und "Motorentechnik-Bielefeld" sind nicht identisch obwohl sie die gleiche Anschrift haben.
Bei KM handelt sich um einen Nachbarn der wohl hier als Trittbrettfahrer auftritt.

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Dienstag, 7. August 2018, 11:07

Hmm, krass.
Meine Werkstatt hat mich schon bei der 2000 € Rechnung (Service, Airmatikkompressor (T-Modell), Radlager) gefragt, ob ich das wirklich noch in das Auto stecken will.
Bei mir ist 's ein 2004er mit 280000km...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pema83« (7. August 2018, 13:50)


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Dienstag, 7. August 2018, 11:19

Ist ja immer von vielen Faktoren abhängig...

- Zeitwert mit Motorschaden gegen Zeitwert mit intaktem Motor (da schneidet man meist bei Abgabe als defekt weit besser ab).

Aber vor allem eben aber auch:

- Was kann/bzw. möchte man sich sonst für ein Fahrzeug leisten.
- "Emotionaler" Faktor.

Nicht alles was von Betriebsprüfer als unwirtschaftlich beurteilt würde, muss im privaten unsinnig sein.

  • »Lui345« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 7. August 2018, 15:21

Ja wirtschaftlich ist das Unsinn - aber andere Hobbys sind auch nicht sinnvoll und wirtschaftlich schon gar nicht.

Angebote reichen von 4000 bis 18000 Euro.
Was soll man da machen ?

Ich mag das Auto sehr.
Seit den ersten VW GTI Zeiten in den 80er hat mir Auto fahren nicht mehr so ein Spaß gemacht.
Als ich das Fahrzeug 2007 Probe gefahren habe war es um mich geschehen.
Die ganze Zeit war eigentlich keine große Reparatur. Nur Verschleißteile halt.
Eine echt gute Verbindung.

Einmal hat er mir sogar das Leben gerettet. BAB mit 230 km/h hinten ausgebrochen (Windböe oder was auch immer)
es ging ein paar mal hin und her mit jeweiligem Gegenlenken über die ganzen Breite der BAB - dann plötzlich eine
Bremsung des ESP und ich war wieder gerade und stabil. Für mich wie ein Wunder - ich hatte schon auf den Einschlag gewartet.

--Ja ich weiß, hätte ein anderes Auto mit ESP wahrscheinlich auch so gemacht - aber das sind echte Erlebnisse mit den zugehörigen Emotionen.

Der Gedanke 'was kaufe ich nun' war auch da. Klar.
Es kam eigentlich nur ein E63 AMG in Frage.
Aber nach Auskunft von einigen Werkstätten und Recherche im Netz sind dagegen die Reparaturpreise für den 420 CDI Sonderangebote.

Ich habe einen CLS gefahren. Beim Ein- und Aussteigen erstmal mit dem Kopf an die A-Säule gehämmert (185cm groß).
Sitze "fahrdynamisch" Zig el. Spielereien. Klasse solange es funktioniert ja aber wehe wenn das kaputt geht.......

Ich habe einen Ponton BJ 1959. Das ist fahren in Reinkultur.
Der hat auch 4 Räder die sogar Rund sind !
Sollte man mal vergleichen die Autos. Was bekommt man für wieviel Geld heute mehr ?
Wie lange muß ich für die ganzen Airbags inkl. ihrer Steuerung arbeiten die ich hoffentlich nie brauche ?

Nicht Alles was technisch möglich ist ist auch sinnvoll ---- viele elektrische Spielereien sind in meinen Augen überflüssig und haben wenig mit Autofahren zu tun .

Mich kann niemand damit locken das mal eine Modell-Serie eckige Scheinwerfer hat und das nächste Modell wieder Runde - damit
der Nachbar und andere Nichtkenner auch sehen das es ein anderes Auto ist.

aber ich schweife ab - sorry

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Donnerstag, 9. August 2018, 07:18

Deswegen bin ich auch froh, einen ganz frühen 210er zu haben, Elektronik auf ein Mindestmaß beschränkt, diesbezüglich fast noch ein 124er. Kein Canbus, noch Infrarot, im Bordbuch noch so ne Plastikkarte als Ersatzfernbedienung, in der ein witziger kleiner Reserveschlüssel versteckt ist - ich kann immer fahren.. weniger ist oft mehr. Der Preis ist manchmal ein mitleidiges Lächeln, aber alles, was da ist, funktioniert auch, es fehlt an nichts. Ist aber alles Glaubenssache. Ich habe Horror vor elektronischen Fehlern, die letztlich ein Mehrfaches des Wagenwertes ausmachen. Den Motor kriegste nicht klein, und wenn, dann kostet ein ATM nicht mehr als ein Satz neuer Reifen. Alte Schule, sag ich da nur.

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 14:42

Motor ist fertig

Am 13.10.2018 war mein Auto nun fertig.
Abgeholt wurde es am 11.08.2018. Es sollte am 01.09.2018 fertig sein. Hat natürlich nicht geklappt.

Die Zeitangabe laut Angebot wurde um 6 Wochen überschritten. >> Das hatte aber auch besondere Gründe und ist zu verzeihen.

Bei der Zerlegung des Motors war ich dabei und die Jungs dort wissen genau was sie machen und kennen sich damit aus.
Am Motor war - wie zu erwarten - mehr defekt als vorher zu ahnen war.
Die Laufbuchen hatten Riefen oder waren eierig und alle Kolben hatten Risse.(Soll ungewöhnlich sein das Alles so schlecht sei?)
Dazu kam noch das nach dem Planen der Köpfe diese nicht mehr dicht auf dem Motorblock saßen und nochmal zerlegt werden musste.

Einige Zusatzteile (Thermostat def. , Hitzebleche für Motorlager [wurden von vorheriger Werkstatt einfach weggelassen] Kühleranschlüße defekt, wurde auch noch ausgetauscht und die Ersatzteil-Ersetzungspolitik vom MB tat ihres dazu.
Ich wurde permanent über den Status informiert und der Zeitüberschreitung habe ich zugestimmt damit der Preis nicht in den Himmel geht.
Zusatzarbeiten wie ESP-Rückstellung und das Freibrennen des Partikelfilters per Diagnosetesterwurden sehr moderat berechnet und gleich mit erledigt.

1 Jahr Garantie wurde schriftlich gegeben.

Jetzt habe ich ihn wieder und muss sagen -- er ist jeden Cent wehrt !!
Hoffe er hält nun wieder 12 Jahre dann sehen wir weiter.........

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 14:49

Was hat der Spaß gekostet?

Edit: sorry, steht ja oben drin.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BörjE« (18. Oktober 2018, 14:56)


MB320

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 15:45

Gibt es Gründe warum der Motor nach nur " 210.000km" schon so runtergerockt war ? der OM 629.9 ist ja nicht gerade für seine nicht vorhandene Problematik bekannt. Aber das schockt mich jetzt doch.

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:36

200tkm scheint beim OM628 bzw. 629 ein typisches Intervall zu sein, bei den großen Modellen (w221 w164 x164) eher Richtung 160tkm.
Ausnahmen bestätigen aber die Regel.

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20:12

...was tatsächlich heftig wäre, wenn man die jeweiligen "grössten Diesel" der Ponton- bis W210-Zeit als Maßstab nimmt :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Cascadeur« (18. Oktober 2018, 20:14)


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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20:26

Klar wird sich der 420cdi erste Sahne fahren. Ganz klar was für Leute die das Geld dazu haben und das auch wollen.



"bei den großen Modellen (w221 w164 x164) eher Richtung 160tkm." :radab: :radab: Daimler hat wohl ne Macke. verstehe ich nicht.

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20:40

Es kommt sehr darauf an wie sie gefahren werden, aber die Kopfdichtung ist nicht die standhafteste.
Dann wohl auch eine Frage der Wartung etc.

Man muss den V8 Diesel schon wollen.

MB320

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Donnerstag, 18. Oktober 2018, 20:56

Man muss den V8 Diesel schon wollen.



Denke du bringst es auf den PUNKT !! Wollen und können

Heitech

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Freitag, 19. Oktober 2018, 06:33

Man muss den V8 Diesel schon wollen.


Gib es doch zu,

du willst es doch auch... 8)

im ML ;)

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