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  • »w201029« ist der Autor dieses Themas

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 07:03

Topflager gewechselt, nun Meinung gefragt!

Hallo und Gesundes Neues!

Ich habe gestern die (vorderen) Topflager am s210 Hinterachse gewechselt. Ist auf Jedenfall eine schöne Arbeit ohne Bühne und Auspresswerkzeug.

Nun zur Frage:

Ich habe die neuen Toipfplager (Lemförder) mit einer Spindel und Druckstück eingezogen. Auf der Fahrerseite habe ich es nicht ganz bis zum Anschlag hineinbekommen. Ich kann es bis Anschlag Topflager Bund einpressen, aber es kommt nach einer Zeit immer wieder ca. 3mm hoch. So das man zwischen Bund Topflager (da wo man beginnt das alte heraus zu meiseln)und Hinterachsträger 3mm Luft hat.

Auf der Beifahrerseite ist es bis Anschlag hineingerutscht und bleibt auch drin. Aber da ist mir aufgefallen, dass die Scheibe von der Befestigungsschraube des Topflagers, Luft zum Hinterachsträger hat. Es sind eigentlich die 3mm die auf der anderen Seite oben Luft haben, sind auf der Beifahrerseite unten zwischen Unterlegscheibe und Hinterachsträger. Das liegt daran, dass das Lager etwas tiefer sitzt und folgerichtig der kleine Bund des Topflagers unten, tiefer sitzt.

Kann mir einer sagen wie richtig oder flasch das ist? Auto ist noch aufgebockt, da die Benzinleitung Korossionsschwäche hatte und nun erseteinmal geflickt werden muss.

LG Ivo

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boltar174

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 10:13

Hi,

erkläre doch mal bitte wie Du die Lager gewechselt hast, möchte die Teile bei mir auch mal tauschen

Schätze mal die HA war nicht draussen :hm:

  • »w201029« ist der Autor dieses Themas

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3

Mittwoch, 2. Januar 2019, 10:50

erkläre doch mal bitte wie Du die Lager gewechselt hast


Wie der Bergmann mit Hammer und Meisel 8)

Ich habe angefangen seitlich an den Lagern zwischen Hinterachsträger und Lager (an den Bund wo ich jetzt etwas Luft habe) ein Stemmeisen einzuschlagen. Nach kurzer Zeit ist das Lager dann schon 5mm, dann 1cm ausgewandert. Dann ist Stillstand und man muss schräg von oben rein und es so lange bearbeiten bis es zerreißt und das Gummiinnenteil des Lagers heraus kommt. Dann ist nur noch der Aussenring vom Lager übrig der drin steckt. Der wird ebenfalls mit einem Eisen an einer Stelle nach innen geschlagen/gefaltet und entweder ausgehebelt oder wie ich mit einem Entlastungsschnitt mit dem Drehmel die Spannung herausgenommen. Dann kann man es mit der Hand rausnehmen.

Beim der 1. Seite waren es 40min. Bei der 2. Seite stellt man sich nicht mehr so Dumm an, da waren es knapp 30min. Ist gute Übung für den rechten Oberarm.

Rein geht das Lager dann aber auf keinem Fall ohne richtiges Werkzeug. Ich habe eine Spindel gebaut, wo oben eine Druckplate so groß wie das Lager im Duchmesser drauf gesteckt wird. Von unten habe ich auch ein Gegenstück genommen, was sich gegen den Hinterachsträger abstützt. Durch zusammendrehen der unteren Mutter nach oben, zieht sich das Lager eigentlich schön hinein. Bis es oben wieder am Bund anliegt.

Bei mir war nur noch erschwerlich, dass der Hinterachsträger hinten rechts keinen mm sich absenken ließ, obwohl die Schraube deutlich herausgedereht wurde. Das Herausdrehen hinten, senkt auf der gleichen Seite vorn noch mal deutlich ab. Die 5cm haben schon etwas gefehlt. Ging nicht so gut aber der wollte sich hinten rechts einfach nicht lösen.

Im übrigen hat man dabei genug Zeit seine Leitungen über der Hinterachse anzuschauen. Mir sind fast die Tränen gekommen. Die Benzinleitung hatte bei mir ein rundes Rostloch, wo es immer schon Nass war. Hätte ich so nicht gefunden, nur wenn die Leitung dann richtig aufgegangen wäre.

Und man sollte sich die Hinterachsaufnahmen anschauen. Aus leichter Bearbeitung wurde eine komplett Sanierung gegen Rost. Die Beifahrerseite war schon weit fortgeschritten. Von aussen denkt man da ist nix weiter, alles glatt. Aber unter dem Unterbodenschutz war alles schwarz/braun. Wie der da hinkommt ist mir ein Rätzel, aber es kommt von aussen, es war noch dick genug nach dem Entrosten.

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 10:56

Zum einziehen kann man auch den Ölfilterschlüssel von Hazet benutzen.

boltar174

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 11:11

Danke für Anleitung, mit Hitze wäre evtl. auch ne Idee dem Lager zu Leibe zu rücken :hm:

Denke ich muss dazu mal wieder in Orbahausen anklopfen ;)

Orbaspain

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 11:15

Danke für Anleitung, mit Hitze wäre evtl. auch ne Idee dem Lager zu Leibe zu rücken :hm:

Denke ich muss dazu mal wieder in Orbahausen anklopfen ;)



in OPrbahausen liegt eine Hinterachse die du dir gerne abholen kannst und dann Pulverbeschichten lassen kannst und wir bauen dann die neue ein und lich leg mir deine alte wieder für den nächsten tausch auf Lager

boltar174

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 11:27

Danke für Dein Angebot, aber glaub das ist nicht nötig da der Träger eigentlich sehr gut aussieht.

Deswegen habe ich schon mal den kompletten Strebensatz getauscht, ging eigentlich nur um die Topflager bzw ob das tauschen einigermassen geht ohne Ausbau der HA

Orbaspain

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 16:05

Es ist doch viel einfacher die Achse schnell auszubauen.

Ohne brichst du dir die Finger ab und murkst dir einen ab...

boltar174

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Mittwoch, 2. Januar 2019, 17:54

Schnell.....der war gut :D

Hab gerade keine Lust deswegen wieder ein Haufen Geld auszugeben, deswegen wollte ich wissen ob es relativ gut geht wenn man das selber machen will.

Aber es wurde nirgendwo bemängelt, sie sehen halt etwas gealtert aus :)

Dazu kommt das ich bin die letzten 4 Monate ganze 600km gefahren, von daher lass ich die vorerst einfach drin und gut ist, da pressiert nix

Dachte es wäre eher ein klax die Teile zu wechseln, aber wenn der Träger raus muss, sollte man ja noch Getriebelager mit machen undundund,
da ist schnell wahrscheinlich wieder ein 1000er fällig, momentan hat anderes Vorrang.

Zudem muss ich erst mal noch Radlager VA und Bremse machen, liegt schon ne weile im Keller.....aber bei meiner momentanen Fahrleistung hab ich noch paar Jahre Zeit :)

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »boltar174« (2. Januar 2019, 17:59)


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